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Brands in Motion Studie

WE Pressemeldungen

08.06.2017

STUDIE VON WE COMMUNICATIONS ZEIGT: 4 REALITÄTEN SIND ENTSCHEIDEND FÜR DIE DYNAMISCHE ENTWICKLUNG VON MARKEN

Die Motion Matrix gibt Unternehmen Orientierungshilfe

LONDON, NEW YORK, SHANGHAI — 8. Juni 2017 — Die erste „Brands in Motion“-Studie von WE Communications hat vier Realitäten identifiziert, denen sich Marken in der Geschäftswelt von heute stellen müssen. Zudem enhält die Studie ein Modell, das Unternehmen hilft, ihre Bewegungsdynamik an den Kräften auszurichten, die auf sie wirken.

„Das Umfeld, in dem Marken agieren, ist alles andere statisch. Es ist schnelllebig. Die Unternehmen müssen sich kritische Fragen stellen: Treiben wir unsere Marke voran? Treibt jemand anderes oder etwas anderes unsere Marke voran? Oder beides?“, kommentiert Melissa Waggener Zorkin, CEO von WE Communications.

Im Gegensatz zur Markenpositionierung mit ihrer statischen Sicht der Verbraucherwahrnehmung bezieht die dynamische Markenbewegung den Einfluss weiter gefasster Umgebungsfaktoren und grundlegender Verbrauchererwartungen mit ein. Die Studie von WE zeigt vier Realitäten auf, die sich Unternehmen zum Vorteil ihrer Marke und Stakeholder zunutze machen können.

SIND REALITÄTEN SCHMERZHAFT?
Die Studie wurde in China, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten durchgeführt, um einerseits die rationalen und emotionalen Treiber zu analysieren, die im heutigen Umfeld die Verbraucherentscheidungen bestimmen, und anderseits die Markendynamik bezogen auf Standort, Branche und Schlüssel-Stakeholder zu entschlüsseln. Die dabei gewonnenen Daten verwiesen auf vier kritische Realitäten. Eine deutsche Erhebung zu „Stories in Motion“ wird noch in diesem Jahr publiziert und eine lokale „Brands in Motion“-Studie Mitte nächsten Jahres.

REALITÄT 1: STABILITÄT IST EIN BESTANDTEIL VON BEWEGUNG.
Trotz der raschen Veränderungen in ihrem Umfeld sind viele Verbraucher überzeugt, dass Marken Stabilität in unsicheren Zeiten bieten können: 62 Prozent der Befragten in China, 42 Prozent in Großbritannien und 48 Prozent in den Vereinigten Staaten glauben, dass Marken definitiv ein Stabilitätsfaktor sein können – dies ist eine Riesenchance für Unternehmen, sich zu engagieren und den Kunden einen neuen Mehrwert als stabilisierende Kraft zu bieten.

REALITÄT 2: MODERNSTE TECHNIK ALS POSITIVFAKTOR.
Die WE-Studie hat auch gezeigt, dass Marken, die als besonders innovativ und modern gelten, positiv bewertet werden. Sie werden geliebt vs. gehasst, gelten als engagiert für das Gemeinwohl vs. schädlich und werden als kundenfreundlich vs. kundenfeindlich eingestuft. Dieser deutliche Zusammenhang legt den Schluss nahe, dass ein Pionierimage – unabhängig davon, ob Technologie die Grundlage oder die Inspiration ist – zu positiven Markeneffekten jenseits des Produkts führt.

REALITÄT 3: DER UNILEVER-EFFEKT.
In allen drei Märkten war es mindestens der Hälfte der befragten Verbraucher wichtig, dass Marken nicht nur hocheffektive Produkte und Services mit hohem funktionalen Nutzen liefern, sondern dass sie sich aktiv für langfristige gesellschaftliche Werte einsetzen. Die Konsumenten erwarten von Marken also zunehmend, dass sie Position zu wichtigen Themen beziehen, insbesondere, wenn ein direkter Konflikt zu ihren Grundwerten als Unternehmen besteht. Bei Kaufentscheidungen hat dieser Faktor eine fast ebenbürtige Bedeutung.

REALITÄT 4: HEUTE GELIEBT, MORGEN VERDAMMT.
In allen acht Kategorien, zu denen Verbraucher in China, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten befragt wurden, erklärten zwei von drei Teilnehmern, dass sie die jeweilige Branche hochschätzten; aber neun von zehn Teilnehmern gaben ebenfalls an, sie würden sofort eine öffentliche Verurteilung mittragen, wenn es zu Missständen in dieser Branche kommt. Marken müssen heute stärkere emotionale Bindungen zu den Verbrauchern aufbauen, um die Kundenloyalität zu sichern – das gilt insbesondere in Krisenzeiten.

MOTION MATRIX
WE Communications hat eine Matrix entwickelt, mit der Marken diese Realitäten und die breiter gefassten umgebungsbezogenen Wirkungsfaktoren besser verstehen und steuern können. Die Motion Matrix ist ein Diagnosewerkzeug, das die Bewegungsdynamik von Kategorien und Marken in vier Quadranten anhand rationaler und emotionaler Bewertungen erfasst.

„Im Grund ist Markenpositionierung ein fehlerhafter Ansatz“, so Alan VanderMolen, President International & WE+. „Marken müssen die Wirkkräfte verstehen und nutzen, denen sie unterworfen sind, und Dynamik daraus schöpfen. Die Motion Matrix gibt ihnen das entsprechend Mittel an die Hand.“

Wäre es den Verbrauchern egal, wenn Ihre Marke morgen verschwindet? Werden Sie von Ihnen öffentlich verurteilt, wenn Sie sich einen groben Fehler leisten? Werden sie Ihnen verzeihen? Gelten Sie als kundenfreundlich oder kundenfeindlich? Durch Analyse der Kundenmentalität ermöglicht die neue Motion Matrix von WE den Marken nicht nur, eine Positionsbestimmung vorzunehmen, sondern sie liefert ihnen auch ein fertiges Konzept dafür, was sie tun können, um sich dynamisch vorwärts zu bewegen.

Unternehmen, die hohe Werte bei emotionalen wie rationalen Treibern erzielen, sind „Mover“ – eine Marke oder Kategorie mit der richtigen Mischung aus Emotion und rationaler Überlegung. Sie haben gelernt, ihre eigene Dynamik und die Dynamik um sie herum zu nutzen, müssen aber weitergehen und herausfinden, was ihr nächster Schritt sein wird.

Hohe Bewertungen bei rationalen aber geringe bei emotionalen Treibern sind charakteristisch für die Gruppe der „Defender“. Sie verkaufen unter Umständen hochwertige Standard-Produkte und -Services mit geringen Margen oder sie agieren in stark regulierten Branchen. Viele Unternehmen in diesem Bereich geben sich vielleicht mit ihrer Rolle als Defender zufrieden, aber aufgrund einer geringen emotionalen Bindung riskieren sie, dass sie in Krisenzeiten die Unterstützung ihrer Kunden verlieren. Wenn sie etwas verändern wollen, müssen sie den Kontakt zur ihren Kunden suchen und ihre Gunst gewinnen.

Im „Agitator“-Quadranten finden sich die Unternehmen mit geringen rationalen und hohen emotionalen Bewertungen. Sie sind Impulsgeber, die mit ihrer umfangreichen Erfahrung und hohen Energie die Verbraucher mit den neuesten Möglichkeiten locken. Sie „nerven“ vielleicht die Mover mit ihrer starken emotionalen Bindung zu den Verbrauchern, aber sie müssen die Zugänglichkeit und den Alltagsnutzen beweisen, um ihrer Marke/Kategorie Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Ein „Survivor“ schneidet sowohl bei emotionalen wie rationalen Treibern schlecht ab. Diese Marken haben gerade einschneidende Veränderungen hinter sich oder sie stehen kurz davor. Sie müssen sich extrem darauf fokussieren, wie sie die Bewegungsdynamik in einen Vorteil für sich ummünzen können – bereit, schnell zu agieren, damit sie die Verbraucher auf rationaler und emotionaler Ebene erreichen, um ihre Marke an eine führende Position in der Branche zu bringen – oder sie riskieren den Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.

Mit der Motion Matrix von WE steht ein Konzept zur Verfügung, das die Bewegungsdynamik nicht nur auf der Marken- und Kategorieebene bewertet, sondern auch auf der geografischen Ebene. Die Studie förderte große Mentalitätsunterschiede der Verbraucher in den drei Zielmärkten zutage, wobei die chinesischen Konsumenten wesentlich optimistischer sind; Verbraucher in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien sind dagegen skeptischer eingestellt. Damit erhalten Marken sehr klare Richtungsvorgaben für ihre Marketing- und Kommunikationsaktivitäten, um der vorherrschenden Stimmung auf dem jeweiligen Markt gerecht zu werden.

 

ÜBER BRANDS IN MOTION
Für die Brands-in-Motion-Studie, die WE gemeinsam mit YouGov durchgeführt hat, wurden Verbraucher sowie B2B-Entscheider in drei Ländern befragt. Die Umfrage fand im April 2017 in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien und in China statt, wobei Interviews mit mindestens 4.500 Konsumenten und 1.000 B2B-Entscheidern pro Land mit durchschnittlich 300 Bewertungen pro Marke angestrebt wurden. Acht Kategorien und 30 Marken innerhalb jeder Region wurden untersucht. Zudem wurden wichtige demografische Daten erfasst, um die Ergebnisse unter anderem nach Generation, Geschlecht, Bildungsgrad, Einkommen, Eltern/kinderlos, Region, Beschäftigungsstatus, Personenstand und Abstammung/ethnische Zugehörigkeit aufschlüsseln zu können.

Die acht Industriezweige waren Computersysteme, Smart Home, Automobilbau, Finanzdienstleistungen, Gesundheit & Wellness, alkoholische Getränke, Technologielösungen für Unternehmen und Gesundheitsdienstleister. Die beiden letzt genannen Zweige waren den B2B-Gruppen vorbehalten.

Für die nächste Brands-in-Motion-Studie plant WE eine Ausweitung auf acht Märkte. Die Studie ergänzt die Pilotstudie Stories in Motion, die das Unternehmen im November 2016 präsentierte. Weitere Informationen hierzu unter www.we-worldwide.com (Englisch) bzw. https://www.we-worldwide.de (Deutsch).

Über WE Communications
WE Communications ist als Kommunikationsagentur dort zuhause, wo Menschen, Kulturen, Technologien, Wissenschaften und Marken aufeinander treffen. Seit über 30 Jahren machen die Strategen und leidenschaftlichen Kommunikationsspezialisten aus Geschäftsideen faszinierende Geschichten. Und zwar in den Bereichen Consumer, Health, Social Innovation und Technologie.

700 Kollegen in 18 Büros weltweit freuen sich über Auszeichnungen wie den Cannes Lion sowie „Integrierte Kommunikationsagentur des Jahres“, „Digitales Unternehmen des Jahres“, „Bester Arbeitgeber im Bereich Großagenturen“, „Kommunikationsagentur des Jahres“ und „Technologie-Agentur des Jahres“. In Deutschland ist WE Communications in München mit 20 Kollegen am Start.

Weitere Informationen finden Sie unter www.we-worldwide.de

 

Pressekontakt:
Bianca Eichner
WE Communications, Sandstraße 33, 80335 München
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