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1,5 Jahre „WE Flex“ – Was hat sich getan?

12.05.2022
— Niklas Plöger 

Seien wir mal ehrlich, Corona hat uns allen in den letzten zwei Jahren einiges abverlangt. Nicht nur, dass wir alle seit fast zwei Jahren kein normales Leben mit Konzerten, Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen oder Clubbesuchen führen können und 3G nichts mehr mit Handyempfang zu tun hat. Auch unser Arbeitsleben hat sich durch die Pandemie nachhaltig verändert: Homeoffice, Büro-Schichtpläne oder Reisesperren sind nur ein paar der Begriffe, die für viele Menschen heute zur neuen Arbeitsrealität gehören.

Es ist also nicht verwunderlich, dass Unternehmen in den letzten Monaten Maßnahmen entwickelt haben, dieser Veränderung der Arbeitswelt entgegenzuwirken. Wir haben dies früh erkannt und mit „WE Flex“ ein Programm ins Leben gerufen, um Kunden- und Mitarbeiterwünsche noch besser unter einen Hut zu bringen. Neben einer flexiblen Homeoffice Regelung und großzügigen Remote Work Angeboten, stach vor allem die Möglichkeit fünf Tage im Jahr von überall auf der Welt aus zu arbeiten, hervor. Zwar kamen diese Maßnahmen durch die Corona-Situation erst richtig ins Rollen kamen, aber sie sollen natürlich auch über Corona hinaus Bestand haben.

Zeit ein Resüme zu ziehen

Wer unseren Blog aufmerksam verfolgt, wird jetzt zurecht den Finger heben und anmerken, dass „WE Flex“ bereits 2020 in einem Blogbeitrag vorgestellt wurde. (Wenn ihr wissen wollt, was „WE Flex“ noch alles für Maßnahmen beinhaltet, lest gerne Claudias Text). Anfang 2022 ist es also höchste Zeit uns anzuschauen, welchen Impact „WE Flex“ auf die Arbeit der letzten zwei Jahre hatte. Dazu habe ich zwei Kollegen interviewt, die „WE Flex“ aktiv genutzt haben. Laura ist vor gut einem Jahr als Graphic Designerin zu uns gestoßen und da es sie im letzten Jahr wieder in die Heimat an die schöne Donau gezogen hat, arbeitet sie seit einem knappen halben Jahr komplett remote. Alex gehört als Scientific Lead & Creative Director mit seinen drei Jahren Agenturzugehörigkeit schon zum Inventar. Als leidenschaftlicher Sardinienurlauber hat er im letzten Jahr die Gelegenheit genutzt und den jährlichen Familienurlaub einfach um eine weitere Woche verlängert, in der er von der schönen Mittelmeerinsel aus gearbeitet hat.

Laura, zurzeit arbeitest Du remote. Kannst Du kurz beschreiben, wie Du die rein digitale Arbeit mit dem Team empfindest und wie es sich für Dich von der Arbeit im Büro unterscheidet?

Die rein digitale Arbeit unterscheidet sich insofern von der Arbeit im Büro, als dass wir im Büro ein viel engeres Miteinander mit dem Team haben. Man begegnet sich dort viel häufiger in der Kaffeeküche oder in der Pause. Ich persönlich schätze aber, dass mein Arbeitgeber mir die Möglichkeit gibt standortungebunden zu arbeiten. Das persönliche Gespräch ist für mich natürlich schon etwas anderes als ein Telefonat oder virtuelles Meeting und es fehlt mir manchmal schon. WE hat während der Pandemie aber ein paar tolle Maßnahmen, wie das zwei Mal die Woche stattfindende virtuelle Kaffeetrinken, ins Leben gerufen, was mir sehr dabei hilft, besser mit der Situation fertig zu werden. Das Arbeiten an sich klappt super, weil ich zum einen zuhause sehr konzentriert arbeiten kann und zum anderen Technologien, wie das Screensharing, eine tolle Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Kollegen sind.

Alex, wie hast Du persönlich die neuen Regelungen des WE Flex-Modells wahrgenommen?

Insgesamt wurde mein Arbeitsalltag schon flexibler, weil ich mir meine Arbeit und Freizeit um eine Kernarbeitszeit herum besser und freier einteilen kann. Und auch das Arbeiten, wo andere Urlaub machen, funktioniert problemlos. Für mich war es im letzten Jahr zum Beispiel etwas Besonderes, das offizielle Go für ein Projekt von meinem Urlaubsort aus zu geben. Gerade in unserem Job, in dem man mit täglich mit vielen digitalen Tools arbeitet, ist eine gute Internetverbindung unabdingbar. Doch inzwischen bieten sogar die meisten Campingplätze eine solche Infrastruktur, die das Remote-Arbeiten erlaubt, an. Natürlich ist es dann auch Arbeit, aber die freie Zeit des Tages am Meer oder Pool verbringen zu können, ist schon ein tolles Erlebnis.

Manchmal braucht es eben nur ein bisschen Mut Neues zu probieren und die Schilderungen von Laura und Alex zeigen eindrücklich, dass sich unser Schritt, das neue Arbeitsmodell zu probieren, mehr als gelohnt hat. Denn egal von wo aus das Team arbeitet, die letzten Monate haben gezeigt, dass die coronabedingte Arbeitssituation durchaus funktioniert. Und gerade diese neuen Perspektiven sind es womöglich auch, die helfen, die Leidenschaft für unsere Arbeit und die Kreativität im Team trotz der Umstände nicht zu verlieren.

Niklas betreut als Senior Account Executive im Healthcare Team Kunden in ganz unterschiedlichen Indikationen. Dabei ist es ihm besonders wichtig, auch im dichtesten Projektdschungel nicht den Spaß an der Arbeit aus den Augen zu verlieren. Wenn er nicht gerade Texte für die Website verfasst, findet ihr ihn auf LinkedIn.