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Kaufentscheidungen & Nachhaltigkeit

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27.07.2016
— Stephan Winzler 

WE analyze: Kaufentscheidungen und Nachhaltigkeit sind eine Frage des Alters

Es ist kein Geheimnis, dass unbedachter Konsum und unfaire Produktionsbedingungen maßgeblich für Treibhausemissionen und Ungerechtigkeit in der Welt mitverantwortlich sind. Spielen Nachhaltigkeit, soziale und ökonomische Faktoren für die deutschen Konsumenten eine Rolle? Werden diese Themen bei der persönlichen Kaufentscheidung berücksichtigt? Und wie viel mehr ist der Verbraucher bereit, für ein nachhaltiges, fair gehandeltes oder sozial verträgliches Produkt zu zahlen, das ansonsten gleichwertig ist?

WE Communications hat zusammen mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov eine repräsentative Umfrage unter mehr als 2.000 Deutschen zum Thema „Kaufentscheidungen und Nachhaltigkeit“ durchgeführt. Das Angebot an Bio- und Fair Trade-Produkten ist groß, doch wie stark schätzen die Konsumenten ihren persönlichen Einfluss tatsächlich ein? Auf welche Attribute eines Produktes wird beim Kauf wert gelegt? Und welche Altersgruppen sind bereit, für ein gutes Gewissen auch tiefer in die Tasche zu greifen?

In unserer Umfrage wird deutlich, dass Nachhaltigkeit für die deutschen Konsumenten zwar eine Rolle spielt, die Bereitschaft mehr Geld zu zahlen allerdings altersabhängig ist. Prinzipiell erklärt sich mehr als die Hälfte aller Befragten (53 %) bereit, 5 bis 10 Prozent mehr zu zahlen. Darüber hinaus schließen jedoch rund ein Viertel der älteren Befragten (45+) einen höheren Preis kategorisch aus – bei den 18- bis 24-Jährigen ist es nur jeder Achte (12 %). Zugleich sind 18 Prozent der jüngeren Befragten bereit, einen deutlichen Preisaufschlag von 25 Prozent zu bezahlen – im Gegensatz zu gerade einmal 7 Prozent der älteren Generation.

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie hier: